Aktuelle Entsafter Berichte 2017

Granatapfelsaft
© Stock Photo Secrets

Herzlich willkommen bei Well Homemade, Ihrem Entsafter-Portal für aktuelle Berichte 2017 rund um Saftpressen zum Selbermachen von frischen Obst- und Gemüsesäften. Wir informieren Sie, welche Arten von Entsafter, Standmixer oder Zitruspresse benötigt wird, um einen gesunden, frischen Saft zu entsaften oder einen Smoothie zu mixen. Auch klären wir die Frage, warum eine Zitruspresse ein wirklich sinnvolles Küchengerät ist.

Entsafter haben eine lange Tradition und kommen in den letzten Jahren immer mehr in Mode. Bedingt durch ein umdenken in der Gesellschaft, steht immer mehr der Aspekt Gesundheit und gesunde Ernährung im Fokus. Genau in diesen Wandel passen die Entsafter perfekt hinein. Nur gibt es eine Fülle an Geräten von verschiedenen Herstellern und Entsaftungsarten vom Profi-Entsafter mit zum Einsteiger-Entsafter. Welchen Entsafter soll ich kaufen? Diese Frage versuchen wir für Ihre Bedürfnisse zu klären und geben Ihnen Tipps auf dem Weg, Ihre perfekte Saftpresse zu kaufen.

Brauchen Sie Inspiration, was alles leckeres mit Ihrem Entsafter selber zubereitet werden kann, dann schauen Sie doch unter Saft- & Smoothie-Rezepte vorbei.

Der Zentrifugen-Entsafter - Der "Fast Juicer"

Zentrifugalentsafter

Die wohl am meist verbreitetste Art zum Entsaften ist der Zentrifugen-Entsafter. Bei der Geräteart wird das Entsaftungsgut durch einen Einfüllschacht in das Gerät gegeben. Ein Messer zerkleinert das Obst oder Gemüse in seine Bestandteile. Da das Messer sich sehr schnell dreht, wird die durch das Schneiden freigesetzte Flüssigkeit (der Saft) durch die Zentrifugalkraft an die Außenwand eines feinen Siebes gedrückt. Dadurch trennt sich der Feststoff vom Saft. Das Messer kann in verschiedenen Geschwindigkeiten drehen. In der Regel arbeiten diese Entsafter mit 6.500 bis 13.000 Umdrehungen. Je nach Obst- und Gemüseart wird eine Anpassung der Umdrehungszahl empfohlen. Eine Tabelle mit Detailangaben, welche Frucht und welches Gemüse bei welcher Umdrehungsgeschwindigkeit empfohlenerweise verarbeitet werden soll, findet sich in unserem Ratgeber. Da sich bei den Entsaftern nicht immer eine genaue Umdrehungszahl einstellen lässt, gilt die Faustformel: weiches Obst und Gemüse bei niedriger Umdrehung und festes Obst und Gemüse bei hoher Umdrehungszahl entsaften.

Vorteile und Nachteile von Zentrifugen-Entsaftern

Ein Vorteil dieser Entsafter ist baubedingt die Geschwindigkeit mit der der Saft gepresst wird. In nur wenigen Sekunden wird aus dem Obst und Gemüse ein leckerer, frischer Saft. Leider bedingt dieser Vorteil auch einen Nachteil. Ziel ist es, neben dem frischen Saft auch viele Vitamine zu bekommen. Vitamine sind aber ein fragiles Gebilde und reagieren auf Einflüsse von außen sehr schnell. Im Fall des Zentrifugalentsafters ist es die Geschwindigkeit des Messers und die bei dem Entsaften entstehende Hitze. Umso schneller sich das Messer dreht, umso mehr Hitze entsteht. Dabei können Vitamine bereits beim Entsaften negativ beeinflusst werden. Mehr, worauf bei der richtigen Verarbeitung von Vitaminen noch geachtet werden muss, finden Sie in unserem Ratgeber.

Motorleistung eines Entsafters des Fast Juicers

Zu den technischen Eckdaten gehört auch die Motorleistung eines Entsafters. Je nach Bauart entscheidet die Leistung, meist in Watt angegeben, für welchen Dauerbetrieb und für welche Saftmenge am Stück entsaftet ein Entsafter geeignet ist. Wenn ich zum Fruchtstück nur ein Glas frischen Obst- und Gemüsesaft genießen möchte, ist das an den Motor eine andere Herausforderung, als wenn ich eine Saftkur mache und in einem Durchgang den Saft für den ganzen Tag entsaften möchte. Geschweige denn, ich entsafte für die ganze Familie. Bei einem zu klein bemessenen Motor, kann bei einem Dauerbetrieb des Geräts der Motor schon einmal überhitzen. In unserem Entsafter Vergleich 2017 gehen wir auf die empfohlene Nutzungsart jeweils ein und beschreiben, was unserer Meinung nach das richtige Einsatzprofil des Entsafters ist.

Der Wellenentsafter oder "Slow Juicer"

Wellenentsafter

Wenn der Zentrifugalentsafter mit dem Attribut "schnell" beschrieben wird, dann passt bei den Wellenentsaftern genau das Gegenteil. Hier wird deutlich langsamer entsaftet. Bei der Bauart unterscheiden wir zwischen dem Einwellenentsafter und dem Zweiwellenentsafter. Zusätzlich kann die Welle horizontal oder vertikal im Gerät verbaut sein. Optisch unterscheiden sich die Wellenentsafter von den Zentrifugalentsaftern deutlich. Teils wirken diese Entsafter futuristisch oder leider auch bei einigen Herstellern sehr altbacken. Aber lassen Sie sich nicht von den vermeintlichen Nachteilen täuschen, unter der Haube haben diese Entsafter zwei entscheidende Vorteile. Die Saftausbeute ist bei diesen Geräten im Vergleich größer. Wenn ein Stück Obst oder Gemüse durch den Einfüllstutzen in das Gerät geschoben wird, greifen die Wellen oder die Welle das zu entsaftende Stück und quetschen den letzten Tropfen Saft aus ihm heraus. Schauen wir uns den Trester – die Feststoffreste nach dem Entsaften – im direkten Vergleich an, so kann man mit dem bloßen Auge erkennen, dass der Trester aus dem Wellenentsafter trockener wirkt als der Trester vom Zentrifugalentsafter. Bei unserem Versuchsaufbau hat sich gezeigt, dass in der Regel der Wellenentsafter bis zu einem Drittel mehr Saft aus dem Obst und Gemüse entsaften kann.

Wellenentsafter oder Slow Juicer entsaften langsamer und gesünder

Der zweite Vorteil ist, dass die Geschwindigkeit deutlich reduzierter ist als beim Zentrifugalentsafter. Das wirklich langsame walzen wirkt deutlich schonender auf die Vitamine ein. Es entsteht durch dieses schonende Entsaften keine Hitze und damit keine negative Beeinflussung auf die Vitamine.
Mehr Saft aus dem Obst und Gemüse und mehr Vitamine. Dem stehen eine langsamere Saftgewinnung und leider nicht zuletzt auch der Preis solcher Wellenentsafter gegenüber. In der Regel kosten diese Geräte ab 250 Euro aufwärts.

Die Zitruspresse

Schnell einen Organgensaft zum Frühstück auspressen oder den Saft einer Zitrone gewinnen. Warum sollte ich, wenn ich schon über den Kauf eines Entsafters nachdenke, noch zusätzlich eine Zitruspresse anschaffen? Die Frage wird in der Regel solange gestellt, bis der Entsafter für „nur“ ein Glas Orangensaft genutzt wurde. Bei vielen Geräten steht der Aufwand zur Reinigung nicht im Verhältnis. Selbst wenn Zentrifugalentsafter und Wellenentsafter als leicht oder schnell zu reinigen beschrieben werden, dauert es, bis das Gerät demontiert wurde, die Einzelteile des Entsafters gereinigt sind und alles wieder zusammengebaut ist. Auch der Hinweis "für die Spülmaschine geeignet" löst das Problem nicht wirklich. Hier greift aber die Zitruspresse.

Die Zitrusfrucht einfach durchschneiden und die Schnittfläche auf die Wölbung im Gerät drücken. Die Rotation der Wölbung und der manuelle Druck entsaften die Frucht sehr schnell bis auf den letzten Tropfen. Wer etwas Fruchtfleisch mag, kann nach Belieben den Saft damit anreichern. Bei fast allen Zitronenpressen kann die Entsafter-Einheit vom Motor einfach getrennt und sehr leicht gereinigt werden. Für den Saft zwischendurch ein absolutes Muss in der Küche. Einige Modelle der Zentrifugalentsafter bieten eine Kombination der Funktionen an so z. B. der Philips HR1874/70 AVANCE. Bei diesem Küchengerät kann durch den einfachen Austauch der Kopfeinheit die Funktion der Zentrifugalentsaftung durch einen Zironenpressenaufsatz getauscht werden.

Der Dampfentsafter

Dampfentsafter von Weck

Versuchen wir beim Entsaften unnötige Hitze zu vermeiden, setzt der Dampfentsafter direkt auf dieses Prinzip. In diesem speziellen Entsaftungsprinzip wird das Obst und Gemüse durch Hitze entsaftet. Die Zellwände geben bei ca. 60 Grad Celsius nach und der Saft trennt sich von den Feststoffen. Je nachdem, wie robust das Obst und Gemüse ist, kann dieser Vorgang zwischen 20 Minuten und einer Stunde andauern. Der Aufbau des Entsafters ähnelt dabei dem eines Einkochtopfs. In der unteren Sektion wird Wasser eingefüllt und zum Kochen gebracht. Darüber befindet sich die Sektion zum Auffangen des Safts. In dieser Sektion ist ein Korb mit Löchern im Boden eingehängt, welcher das Obst und Gemüse beinhaltet. Durch die aufsteigende Hitze tropft der Saft durch den Boden und sammelt sich in der mittleren Sektion an. Viele Entsafter besitzen darüber hinaus ein Ventil zum Ablassen des Safts.

Vorteil dieser Entsaftungsmethode ist, dass der Saft durch Erhitzen auf über 70 Grad Celsius pasteurisiert wird. Der Saft kann so länger gelagert werden. Nachteil dieses entsaftens ist, dass wir nicht mehr von einem frischen Saft sprechen können und die Qualität der Vitamine nicht vergleichbar mit denen eines Safts aus einer Zitruspresse, eines Zentrifugalentsafters oder gar eines Wellenentsafters ist.

Was soll ich beim Kauf eines Entsafters beachten?

Wir möchten Ihnen einen kurzen Leitfaden an die Hand geben, was Sie beim Kauf eines Entsafters unbedingt beachten sollten und was eine nicht so große Rolle spielt. Unserer Meinung nach ist es sinnvoll, zuerst einmal sich genau zu überlegen, was Sie am liebsten für Obst und Gemüse mit einem Entsafter verarbeiten möchten. Weiter ist die Saftmenge, welche in einem Stück entsaftet werden soll wichtig. Sowie was Sie maximal für einen Entsafter ausgeben möchten. Als letztes kommt noch das Design des Entsafters auf die Liste.

Was möchten Sie mit meinem Entsafter am Häufigsten entsaften?

Möchten Sie vermehrt festes Obst und Gemüse verarbeiten, achten Sie bei einem Zentrifugalentsafter auf die Motorleitung. Ab 1000 Watt sind Sie zum regelmäßigen Entsaften für eine Kur gut gerüstet. Unter 1000 Watt Motorleistung achten Sie bitte genau darauf, dass Sie Ihren Entsafter nicht zu sehr mit harten Karotten, Wurzelgemüse oder ähnlichen Obst oder Gemüse belasten. Die Entsafter haben in der Regel einen Motoschutz verbaut, nur sind die Entsafter in diesen Leistungsregionen nicht für dauerhafte Überlastung gebaut und entwickelt worden.

Was darf ein Entsafter kosten?

Nicht immer spiegelt ein hoher Preis für einen Entsafter auch die Qualität des Geräts oder gar des Safts wieder. Hersteller verlangen gern für Details, wie z. B. eine digitale Stufenanzeige für die Umdrehungszahl des Geräts, einen satten Aufpreis. Oder das Design, mit durch Metall und Chrome veredelter Optik, kostet natürlich extra. Auf die Saftqualität nehmen diese Faktoren aber keinen Einfluss. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Entsafters auf einen festen Stand, gute Verarbeitung und ein leichtes Handling. Insbesondere trifft das für die Reinigung des Entsafters zu. Da in der Regel eine Vielzahl von Bauteilen des Entsafters bis in die letzten Ritzen gereinigt werden müssen.

Wie kann ich den Entsafter reinigen?

In der Regel können die Teile des Entsafters, welche in direkter Berührung mit dem Obst oder Gemüse als Ganzes, geschnitten oder dann als Trester, in der Spülmaschine gereinigt werden. Achten Sie bitte unbedingt hierbei auf die Herstellerangaben auf der Verpackung. Der Teil des Entsafters mit dem Motor gehört auf keinen Fall im Wasserbad abgewaschen oder in die Spülmaschine verbracht. Reinigen Sie die Oberflächen bitte nur den Herstellerangaben entsprechend. Besonderes Augenmerk bedarf das Sieb eines Entsafters. Die bei einem Zentrifugalentsafters genutzten Sieblöcher setzen sich schnell voll. Unser Tipp: eine kleine Bürste mit einem runden Kopf reinigt das Sieb sauber und effektiv.

Wirbt ein Hersteller damit, dass der Entsafter in einer oder zwei Minuten gereinigt ist, glauben Sie bitte kein Wort. Auseinanderbauen, spülen, trocknen und zusammenbauen dauert bei diesen Geräten seine Zeit. Aus diesem Grund empfehlen wir für den Orangensaft am Morgen auch den Griff zur Zitruspresse.

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